Blick in das Buch

Das Wildbienenhelfer-Buch macht jeden – der will – zum Wildbienenhelfer.
Seit Jahren vollzieht sich in Gärten und auf Feldern ein Massensterben. Pestizide und Nahrungsmangel sind dafür verantwortlich.

Das Wildbienenhelfer-Buch beschreibt:
wie erkenne ich Wildbienen
welche Pflanzen brauchen sie
wie schaffe ich optimalen Lebensraum

Es führt, nach Monaten gegliedert, durch die Wildbienensaison und zeigt anschaulich, welche Pflanzen Nahrung bieten und welche Wildbienen unterwegs sind. Jeder, der einen Garten, Balkon oder andere Pflanzmöglichkeiten hat, kann gezielt das Nahrungsangebot für die bedrohten Insekten verbessern.

Das Buch schärft den Blick auf die teilweise recht unscheinbaren Wildbienenarten und auf unsere heimischen Blühpflanzen.
Denn letztlich kann man nur schützen, was man kennt.

Es ist ein Buch für Entdecker und alle, denen unsere Artenvielfalt am Herzen liegt. Und es ist so anschaulich wie möglich gestaltet, damit Groß & Klein in die faszinierende Thematik eintauchen können.

Die wenigsten Menschen kennen Wildbienen. Dabei gibt es allein in Deutschland über 560 Arten. In unseren Gärten lebt eine ungeahnte Vielzahl an Wildbienen. Sie suchen in unseren Städten Zuflucht, da sie in umliegenden Kulturlandschaften nur wenig oder keine Nahrung finden. Dort sorgen Monokulturen, der daraus entstehende Mangel an heimischen Blühpflanzen und das große Aufkommen an Pestiziden dafür, dass ein Überleben kaum möglich ist.

Gartenbesitzer können mit gezielter Bepflanzung sehr viel für den Schutz der Wildbienen und gleichzeitig für viele weitere Insekten wie Schmetterlinge, Schwebefliegen oder Käfer tun. Unsere Gärten sind wichtige Inseln der Nahrungsvielfalt.

Unsere heimischen Bienen fliegen in erster Linie heimische Blühpflanzen an. Daher sollte die Wahl der Bepflanzung mit Bedacht gewählt werden. Viele exotische Blühpflanzen bieten Insekten kaum oder keine Nahrung. Ebenso, wie gefüllte Blüten. Es ist gut zu wissen, auf welche Pflanzen das zutrifft. Zu guter Letzt profitieren auch unsere Gartenvögel von einem nachhaltig, gut durchdachten Garten.

Wie nisten Wildbienen? Durch das „Aufräumen“ unserer Gärten vernichten wir Nistplätze oder beseitigen unwissend, die in Pflanzenstängeln oder Totholz befindlichen Larven vieler Wildbienenarten. Denn viele Arten überwintern in vertrocknetem Pflanzenmaterial oder in totem Holz. Auch hier ist es gut zu wissen, was wir ändern oder vermeiden können.

Pestizide in unseren Gärten? Durch den Kauf von Großmarktpflanzen können mit Pestiziden belastete Blühpflanzen in unsere Gärten gelangen. Das ist das Ergebnis einer Greenpeace-Studie von 2014.

79 Prozent der untersuchten Pflanzen aus Gartencentern sowie aus Bau- und Supermärkten in Europa waren stark mit Bienen gefährdenden Pestiziden belastet.

Wir Verbraucher können etwas dagegen unternehmen.
Umdenken, genauer hin schauen und umweltfreundlich handeln.

Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen Sie das Projekt „Zukunft für Wildbienen & Co“ der Deutschen Umwelthilfe. Ein Euro je Exemplar wird gespendet. 

www.duh.de/wildbiene


 

Das Buch hat einen neuen Namen bekommen: Aus Wildbienenretter ist Wildbienenhelfer geworden. Wir finden das passt besser zu dem Buch!